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THE DEAD BROTHERS - day of the dead

VRCD12

TRACKLIST

1. Walzer
2. Closer to you
3. Esclavo Triste
4. The angel of death
5. Plaisir d'amour
6. pout the bottle back on the table
7. Human Fly
8. Entre chien et Loup
9. Goldbrunbrunnen Platz
10. La Paloma
11.der Tod von Basel
12. Things you hide
13. St.James Infirmary Blues
14. How deep is the water?
THE DEAD BROTHERS 'day of the dead'
LP: VR1212 EAN-CODE: 7640111760184
CD: VRCD12 EAN-CODE: 7640111768166
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The one and only funeral orchestra along with Tuba and Top Hat, Banjo and Drums and guitar, 1 jear after the first release (dead music for dead people VR1205/VRCD05,Voodoo Rhythm records) and Touring Europe up and down and apearing is such festivals as : Dour, Roskilde, Jazz Festival Montreux and doing several funerals... here they are back from the grave with another Wax and CD Smash hit, even more mixed up stuff songs about the dead in general about going to die and about suicida and lost love lots of French java stuff Cajun Polka Blues Country and and and.. and here the amazing Funeral Tuba overdose version of the Cramps hit 'Human Fly !!!!!!!
BUY AND DIE !!!!!!!!!

GERMAN:
Im ersten Jahre des neuen Jahrtausend wurde ihr erstes Album „Dead Music For Dead People" veröffentlicht, sie wurde damals in einer Scheune aufgenommen mit nur einem einzigen Mikrofon.
Für „Day Of The Dead" reisten die Brüder nach Frankreich, um die Songs in einem alten, spukenden Schloss aufzunehmen. Mit Hilfe eines fahrbaren Tonstudios ist es Ihnen gelugen Ihr nun zweites Album noch bedrückender, noch dramatisch schöner, noch einigartiger klingen zu lassen.
Die Dead Brothers sind des öfteren auf Tournee durch ganz Europa, von Spanien bis England über Slovenien bis nach Deutschland usw. Ihre Bühnenpräsenz ist einzigartig, beklemmend und anziehend zugleich; Die Dead Brothers das Einzigartigste das die Schweiz seit langem hervor gebracht hat, in Ihren Köpfen besitzt die Welt der Musik keine Grenzen; sie mischen alles was gut ist zusammen: Blues, Country, Punk, Cajun, Polka.... und sie brauen daraus einen ganz eigener Zaubertrank zustande..
Auf em Album ist auch eine Cover-Version des CRAMPS Klassiker ‚Human Fly' oder Arsenio Rodriguezes ‚Esclavo Triste' um damit die Brücke von Kuba in die Staaten zu schlagen.

 




REVIEWS:

SPEX (D)
Der Tod ist ein Meister aus der Schweiz. Nach Auffassung der Dead Brothers jedenfalls. Die Spielmannsvereinigung aus den vereinigten Kantonen lässt dabei den Gevatter Tod so versöhnlich im ¾ Takt erklingen, dass man glatt ein wenig mitsterben möchte. Vier knorrige Typen, alle mit dem Mittelnamen »dead« sammeln Geschichten vom Ende des Lebens, vom Leid, das dieses schneller herbeiführt, von der Liebe, die bekanntlich viel mit dem Tod zu schaffen hat (Sterben vor Sehnsucht, nicht leben können ohne sie/ihn usf.) und von denen, die sich ihm stellen. Dem Unterfangen wohnt viel Leidenschaft inne, nicht Trauer. Nicht Zurückgezogenheit und selbstgefälliges Gejammer. The Dead Brothers haben nichts zu verlieren, sie befinden sich bereits an dem Point Of No Return, an der Schwelle zum Nichts und spielen frei auf. Dafür brauchen sie nicht viel. Ein Kompendium von akustischen Instrumenten, zu einer Art traditioneller Marching Band geformt, zelebriert den Blues, durchzogen von knarzendem Folk und Schlagerverständnis des jüngeren 20. Jahrhunderts. Die Blechbläser verstaubt bis zum Schluss, die Schlagzeugfelle zuletzt in den Sezessionskriegen gewechselt, taumeln sie im Rhythmus der Tuba dem Sensenmann hinterher, der mal »Angel Of Death«, dann wieder »Tod von Basel« gerufen wird. Wenn zudem auf der Hälfte der Platte mit einem kleinen akustischen Versatzstück aus »Golden Brown« von den Stranglers die beste »La Paloma« Interpretation seit den großen Hamburger Jungs von »Ich schwitze nie« eingeleitet wird, »schlägt auch für mich die Stunde«. Hinter vordergründiger Leichtfüßigkeit verbirgt sich freilich viel Melancholie, vor allem, wenn die gesamte Blechbläserfraktion den schleppenden »St James Infirmary Blues« anstimmt, aber die »richtige« Beerdigungskaffeebetroffenheit kommt nicht auf. Und das ist gut so. Wundersame Behaglichkeit ist eher der Effekt, den ein Großteil ihrer kleinen Hymnen auf das Ableben erzeugen, daran ändert auch das potthässliche Cover oder das ebenso hässliche »Human Fly« nicht viel. Und auch wenn die Veröffentlichung von »Day Of The Dead« vielleicht nicht zufällig in der Nähe der beiden neuen Tom Waits-Alben liegt, können sich die Dead Brothers gewiss sein, eine der originelleren »Platten des Sommers, die eigentlich in den Herbst gehören« - und diese Kategorie gibt es einfach - gemacht zu haben.

REC REC (CH)
Es ist toll, eine Band wie die DEAD BROTHERS in den eigenen Reihen von kreativen & eigenwilligen CH-Bands zu wissen. Wir hören darin die Tradition des Moritatensängers von KURT WEILL («Und der Haifisch, der hat Zähne ...»), den flinken wie linkischen Bruder von TOM WAITS, aber auch die subversive Kraft der frühen PERE UBU. Die welschen DEAD BROTHERS, oft zu Besuch auf deutsch-schweizer Theaterbühnen, sind die grossen Abwesenden der Trikont-CD DEAD & GONE Vol.2 «Totenlieder», denn die Gruppe kann auch für Begräbnisse angeheuert werden... Nicht zufällig wird auch die zweite CD der Gruppe auf dem Voodoo Rhythm-Label von REVEREND BEATMAN veröffentlicht, die Trash-Blues-Ebene ist prägend, aber mit Schwerpunkt auf entspannte/ schräge «Schunkel-Lieder» wie «La Paloma» oder «Esclavo Triste». Dunkle Walzer, halbe Tangos und tubatrunkene Bläsersätze ... Singen durch ein Megaphon gehört natürlich zu solch einer Ästhetik, schrille DNA/Arto Lindsay-Gitarren anno 1977 oder eine an SKY BIRD erinnernde Ballade wie «Things You Hide». Einzig die zu kleine Coverschrift nervt, durch zu langen Zeilenfall und ohne Fett/Kursiv-Hervorhebungen praktisch unlesbar ... veit

COSMIK
I made the mistake of putting this on over at my parents' house, and was immediately subjected by my father, an instructor at the local music industry trade school, to some snide comment about how this sounded "pretty 60's-ish," which, to him, means it's good - and it also means that he thinks he's won me over to his side of the taste barrier. This time, however, I was able to snort back, "You're right, if you mean the 1860's," as the song in question, "La Paloma" was written back in 1861 by Sebastián de Iradler y Salaverri. You'd have to have been there to get the full impact of the story, but trust me, it was hilarious. The rest of the disc is a collection of covers of everyone from The Cramps to cowboy ballads to traditional funeral marches reaching back hundreds of years, all of them rendered and remade wonderfully by this folk/experimental/Armenian country'n'western ensemble.

FUN CLUB
Некрономикон по-швейцарски. Мало того, что сами братья мертвы, так у них еще и день мертвецов, словно напоминание о культовом фильме ужасов Джона Ромеро. Однако, если вы настроились на среднеевропейский death или trash, расслабьтесь. Это мирный альпийский оркестр, существующий в традициях данс-макабр. Голос хмельного вокалиста заставляет вспомнить Tiger Lillies, и, если честно, именно с этой группой более всего ассоциируются мертвецы. Их объединяет даже не музыка, а некое потустороннее чувство в вокале, когда сразу не можешь определить настроение музыки, что это: смех или плач. А богатое инструментальное сопровождение, кажется, только запутывает ситуацию. Это можно назвать рок-н-роллом, музыканты достигают специфического драйва, играчя на акустических инструментах и деконструируя психику слушателей.

TRÜMMER
Himmel oder Hölle ? Keine Frage für die DEAD BROTHERS, denn sobald etwas zu Grabe getragen wird, packen sie ihre Instrumente und machen jede Beerdigung zu einem unvergessenen Erlebnis ! Das wohl einzige Beerdigungs-Orchester mit Tuba, Banjo, Drums, Arcodeon, Gitarre und selbstverständlich schwarzen Zylindern...Ein Jahr nach dem Debut-Album "dead music for dead people" (Voodoo Rhythm Rec.), ausgedehnten Europareisen, Festivalauftritten in Dour, Roskilde, Montreux und diversen Beerdigungen, steigen die BROTHERS mit einem wunderbaren Album (auf CD und Vinyl!) aus dem Grab. Songs, hauptsächlich über den Tod, dem Sterben an sich, Selbstmord und ganz, ganz viel Liebe. French Java..., Cajun Polka, Country und und und...
"...and here the amazing Funeral Tuba overdose version of the Cramps hit 'Human Fly !!!!!!!" Einfach wunderschön.

O.X (DE)
Auch wenn man das erste Album ("Dead Music For Dead People") dieser skurrilen Schweizer Band nicht kennt, merkt man schnell, dass die keine ganz alltägliche Erscheinung ist, dafür spricht schon ihre deutlich zur Schau getragene Fixierung auf Gevatter Tod. Die setzt sich auch in der Musik fort, eine konzentrierte Ansammlung von trägen Todesballaden irgendwo zwischen Nick Cave, Tom Waits und Freddy Quinn. Hat man sich erst mal an die Friedhofsatmosphäre dieser Platte gewöhnt, die aber mehr mit der morbiden Fröhlichkeit einer Beerdigung in New Orleans, als mit der bedrückenden Stimmung der deutschen Leichenentsorgung zu tun hat, möchte man "Day Of The Dead" am liebsten unentwegt hören.
In die Annalen dürften sie schon alleine wegen ihrer völlig fertigen Version des CRAMPS-Klassikers "Human Fly" eingehen, in das auch noch die Erkennungsmelodie der "Twilight Zone"-Serie eingebaut wurde.An anderer Stelle blitzt kurz "Golden Brown" von den STRANGLERS auf und fragt man sich wirklich, was das eigentlich für Menschen sind, die so eine Musik machen, die sich so anfühlt, als ob man beim Lachen gleichzeitig bittere Tränen vergießen würde. (9/10)